
Über folgenden Blogeintrag von Steffen 030 "Gesucht und gefunden!" bin ich kürzlich gestolpert. Steffen030 schreibt in seinem Blog über eine Suchanzeige auf dem Anzeigenportal von homo.net :
"Aber wer mich alles anschrieb und mir sagte das ich auf der anderen Seite im Netz gesucht werde, kann man ja doch nicht in Worten beschreiben, es gab Typen die mit mal Interesse an meiner Person hatten, die aber schon so oft mitteilten das ich gar nicht in deren Suchraster passe … Ach was so eine Suche alles ausmachen kann *freu*"
Es sieht wirklich so aus als ob die Rasterfahndung nach dem "perfekten Sex-Profil" oft nicht zielführend ist. Auch wenn man die Leute zerlegen kann in 120 Profilmerkmale und so eine reine Selektion an 25 jährigen Rassehengsten erzeugt...wird die Überraschungskomponente recht erfolgreich eliminiert. Treffe ich jemanden dessen Fetischliste und Schwanzlänge ich komplett kenne, wird eine Situation eher wie beim Gebrauchtwagenkauf: eine vor all den willigen Profilen aufgeblasene Anspruchshaltung und auf der anderen Seite die Furcht, durch einen Faker "betrogen" zu werden.
Wahrscheinlich ist das einer der Gründe warum die rein anzeigebasierte Suche auf homo.net trotz der ganzen "Faker"-Diskurse immer noch von allen genutzt wird: wenn das Sex-Profil auf den blauen Seiten erst mal steht und alle Fetische und Lieblingspraktiken ordentlich und buchhalterisch widerspruchsfrei gelistet sind, daß der Sex nur noch super sein kann, ist der Raster auf einmal...ganz schön eng.
Weshalb die Kreativeren unter den Onlinecruisern auch dem Zufall oder dem Reiz des Augenblicks gerne eine Chance geben. Sie kommen auf homo.net oder in gaychats um zu sehen, was passiert, wenn man sich mal einen Abend lang nicht beschwert mit der faktenbasierten Schleppnetzfahndung nach dem Idealtypen.
Wahrscheinlich ist das einer der Gründe warum die rein anzeigebasierte Suche auf homo.net trotz der ganzen "Faker"-Diskurse immer noch von allen genutzt wird: wenn das Sex-Profil auf den blauen Seiten erst mal steht und alle Fetische und Lieblingspraktiken ordentlich und buchhalterisch widerspruchsfrei gelistet sind, daß der Sex nur noch super sein kann, ist der Raster auf einmal...ganz schön eng.
Weshalb die Kreativeren unter den Onlinecruisern auch dem Zufall oder dem Reiz des Augenblicks gerne eine Chance geben. Sie kommen auf homo.net oder in gaychats um zu sehen, was passiert, wenn man sich mal einen Abend lang nicht beschwert mit der faktenbasierten Schleppnetzfahndung nach dem Idealtypen.
Oder mal so gesehen: wer hat sich bei einem geilen Kerl im wirklichen Leben erst einmal die Mühe gemacht, die Checkliste an Fetischen und Stats komplett abzugleichen, bevor er genüsslich über ihn herfällt und das einfach alles selbst herausfindet?

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